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Wir sehen unsere Rolle darin, diesen alten Prachstücken wieder Leben einzuhauchen. Unser Team demontiert die antiken Gewächshauser und zerlegt sie in die Einzelteile (Streben, Scheiben, Holznieten und Schrauben). In unseren Werkstätten restaurieren wir die Teile oder, falls sie fehlen oder unbrauchbar sind, bauen wir sie wieder nach. Nachdem die Einzelteile durch ein Sandstrahlverfahren sorgfältig auf Hochglanz gebracht worden sind, erhalten sie eine Anti-Corrosions Beschichtung indem das Metall mit einer hauchdünnen Zinkschicht überzogen werden. Nach der Lackierung bauchen wir das Gewächshaus wieder auf und verglasen es.
Das Glas ist Material, das sich am besten den Anforderungen anpasst, indem es effektiv die Wärme des Innenraums zurückhält.
Restaurierung des Vorbaus des großen Gewächshauses des Jardin des Planes in Paris, des Palmenhauses des botanischen Gartens von Nantes (Loire Atlantique), das eine außergewöhnliche Sammlung von Epiphyten beherbergt. Und viele andere Restaurierungen und Konstruktionen, die uns durch ihre Schönheit und Einmaligkeit begeistert haben. Das Festhalten der Architekten, Gewächshauser und Wintergärten zu konzipieren, deren Charme, bauliche Harmonie und Praktikabilität bestechen, erfüllt uns immer wieder mit leidenschaftlicher Bewunderung. |
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Es war dringend nötig, diese wunderbare Passage zu restaurieren. Im Jahre 2003 war uns die Restaurierung der Passage Bourg l’Abbé anvertraut worden, die als historisches Baudenkmal klassifiziert wurde. Die überdachte Passage wurde 1828 von dem Architekten Auguste Lusson samt ihres Geölbes errichtet worden.
Passage Bourg-l’Abbé, zwischen 120, rue Saint-Denis und 3, rue de Palestro, Paris im 2. Arrondissement. |
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Zum Ende des 17. Jahrhunderts nisteten sich die Pariser überdachten Passagen in ein Stadtgefüge ein, das noch deutliche Spuren des Mittelalters (gewundene Gassen) und der Monarchie aufwies. Die Straßen waren nicht gepflastert, zahlreiche schlammige Wege blieben bestehen. Dazu das Fortbestehen der mittelalterlichen Gewohnheit, alles das aus dem Fenster zu schütten, was heute durch die Abflüsse geht…. Beleuchtung war eine Seltenheit und wenn sie vorhanden war, war sie nur schummerig...
Passagen waren überdachte Abkürzungen, sie nutzen zum Unterstand bei schlechtem Wetter, waren sowohl Souk als auch Salon.
Die Nutzung und die Begeisterung für die überdachten Passagen beruhte auf den Glaskuppeln und der verschwenderischen Schnitzarbeiten der Vertäfelung. Heute haben sich die Pariser Passagen zu einem Ort des Konsums und des Luxus entwickelt.
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